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Sarah Frank

Wir bewegen uns tagtäglich von A nach B. Doch es gibt Menschen, die entscheiden für immer ihren Lebensmittelpunkt zu verlegen; freiwillig oder nicht, mit Erfolg oder nicht.

Auswandern ist in den letzten Jahren sehr in Mode geraten. So glaubt man zumindest, da in den Medien ununterbrochen von Menschen berichtet wird, die, um irgendwo anders ein neues, besseres Leben beginnen zu können, ihre Heimat verlassen. Diese Geschichten sind geprägt von Liebesbeziehungen, Arbeitssuche und Problemen.

In dieser Arbeit stehen nicht die Schicksale im Vordergrund, sondern die Tat selbst. Die Geschichten sollen von selbst entstehen. Mittels reduzierter Information und Gestaltung sollen die Gedanken des Betrachters angeregt und gefordert werden. Ihm wird exemplarisch für neun verschiedene Arten des Auswanderns eine Person und dessen zurückgelegter Weg gezeigt.

Zu sehen ist ein Portrait der Person, ein Zitat, welches einen Eindruck über die Entscheidung vermitteln soll, der zurückgelegte Weg mit Nennung der Verkehrsmittel sowie eine Grafik zu Heimat- und Zielland. Stück für Stück wird so mittels Emotion und Information dem Betrachter ermöglicht die Geschichte des Protagonisten auf eine ganz individuelle Art zu erleben.

Projektbetreuung: Dipl.-Des. Fritjof Wild