Was ist Normalität – Helena Reiswich

BA-Thesis

Ist ein Mensch, der sich ungewöhnlich verhält schon krank oder nur an der Grenze zur Normalität? Wo setzen wir die Trennlinie zwischen dem Normalen und dem Unnormalen? Und wie viel Abweichung von der Norm tolerieren wir? Wir alle haben unsere oft starren Vorstellungen davon, was normal und was unnormal ist. Wer hat noch nie in seinem Leben darüber nachgedacht, was normal ist und was nicht.

Mit meiner Arbeit begebe ich mich in die Welt der Philosophie und versuche den Begriff der Normalität visuell begreifbar zu machen. Zu diesem Zweck ist das Medium Buch nicht als ein Einzelnes zu verstehen, sondern als ein Unikat bestehend aus verschiedenen Ansichten von Büchern. Ziel der Arbeit ist die Anregung zu einer eigenständigen Auseinandersetzung mit dem Normalitätsbegriff.

Der Text von Thomas Rolf: Was ist Normalität – ist sehr verständlich geschrieben. Er geht auf eine begrenzte Anzahl zeittypischer Vorurteile zum Thema Normalität ein und leuchtet die Schwachstellen aus. Die begleitenden Fotografien ermöglichen einen Blick auf die Anwesenheit, als auch die Abwesenheit von Normalität. Typografische Interventionen verstärken die Intention des Textes.

Betreuung: Prof. Nora Gummert-Hauser und Dipl. Des. Fritjof Wild